Hi, ich bin Jakob!

Grafikdesigner, Technik-Enthusiast und Student für Grafik- & Informationsdesign.
Mich interessiert Gestaltung dort, wo Klarheit, Struktur und Technik aufeinandertreffen – vom Markenauftritt bis zu digitalen Projekten.

Frontal Foto von Jakob Raus

Jakob RAUS

Grafikdesigner
geb. 2003 in Österreich
Selbstständig seit 2022

Ausbildung

2019 – 2022
Lehre Medienfachmann

2023
Berufsreifeprüfung

2024 – Heute
Studium Grafik- und Informationsdesign

New Design University – St. Pölten

Berufserfahrung

2019 – 2022
Medienfachmann bei Fonds Soziales Wien

2022 – 2024
Grafiker bei Fonds Soziales Wien

2022 – Heute
Freies Gewerbe
„studioRAUS“

Schwerpunkte

Branding & Corporate Design
Informationsdesign
Digitale Gestaltung / Web
Barrierfreies Design

Werkzeuge

Adobe Creative Suite
Microsoft Office 365
WordPress/Baukästen
Stift und Papier

Ich darf mich vorstellen:

Ich bin Jahre alt und mein Weg ins Grafikdesign hat mit Videospielen begonnen. Mit etwa 12 Jahren wollte ich eigene Grafiken für Spiele erstellen und bin dabei eher zufällig über Photoshop gestolpert. Aus ein bisschen Herumprobieren wurde schnell eine kleine Obsession. Ich habe Stunden damit verbracht, Dinge auszuprobieren, Tutorials anzuschauen, Layouts zu zerlegen und wieder neu zusammenzubauen. Ohne es damals wirklich zu merken, hatte ich etwas gefunden, das mich bis heute nicht mehr loslässt.

Ein paar Jahre später hatte ich das Glück, eine Lehrstelle als Medienfachmann beim Fonds Soziales Wien zu bekommen. Für mich war das der Moment, in dem aus dem Hobby plötzlich etwas Reales wurde. Ich durfte Gestaltung in einem professionellen Umfeld erleben, an echten Projekten arbeiten und verstehen, wie Design im Alltag funktioniert. Diese Zeit hat mich stark geprägt – nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Mir wurde ziemlich schnell klar: Genau das möchte ich machen.

Weil ich immer schon das Gefühl hatte, noch mehr lernen zu wollen, habe ich neben der Lehre und der Berufsschule auch noch die Abendmatura nachgeholt. Das war manchmal anstrengend – Arbeit, Schule und Lernen parallel – aber es hat mir auch gezeigt, dass sich Einsatz lohnt, wenn man wirklich für etwas brennt.

Mit 18 habe ich dann mein freies Gewerbe angemeldet. Ein kleiner Schritt auf dem Papier, aber für mich damals ein riesiger Moment. Ich war unglaublich stolz darauf. Seitdem arbeite ich nebenbei selbstständig, nehme Aufträge an und lerne mit jedem Projekt dazu. Manche Projekte laufen perfekt, andere bringen neue Herausforderungen – aber genau das macht es spannend.

Nach meiner Lehrabschlussprüfung habe ich noch zwei Jahre als angestellter Grafiker gearbeitet. In dieser Zeit bin ich mit einem Thema in Berührung gekommen, das mich bis heute begleitet: barrierefreies Design. Anfangs waren es einfach Projekte, die auf meinem Tisch gelandet sind. Doch je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto stärker wurde mein Interesse. Mir wurde bewusst, wie viel Gestaltung dazu beitragen kann, Informationen zugänglicher und verständlicher zu machen.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, noch tiefer verstehen zu wollen, warum Gestaltung funktioniert. Viele Jahre hatte ich in der Praxis gearbeitet und vieles intuitiv entschieden. Jetzt wollte ich die Theorie dahinter kennenlernen. Deshalb habe ich mich für das Studium Grafik- und Informationsdesign an der New Design University in St. Pölten entschieden.

Freizeitfoto von Jakob Raus mit seinem Hund Charlie

Das Spannende daran: Ich bin gerade quasi live dabei, wie sich mein Blick auf Gestaltung verändert. Dinge, die ich früher aus dem Bauch heraus gemacht habe, bekommen plötzlich eine theoretische Grundlage. Konzepte, Systeme und Informationsstrukturen werden greifbarer. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde ich mein eigenes Handwerk noch einmal neu entdecken – nur mit mehr Verständnis im Hintergrund.

Heute bin ich hauptberuflich Student und arbeite daneben freiberuflich als studioRAUS an Designprojekten. Für mich ist das eine sehr besondere Kombination: Die Praxis bringt echte Herausforderungen, das Studium liefert neue Perspektiven. Und genau zwischen diesen beiden Welten entwickle ich mich gerade weiter. Wenn ich gerade nicht gestalte, verbringe ich meine Zeit gern mit Dingen, die mich schon lange begleiten: Tiere, Technik, Videospiele und alles, bei dem man etwas mit den Händen machen kann. Zuhause habe ich einen Hund, einen Kater und einen Leopardgecko.

Und auch wenn sich in den letzten Jahren vieles verändert hat, ist eine Sache gleich geblieben: Die Begeisterung für Gestaltung, die mit zwölf Jahren vor meinem Bildschirm begonnen hat, ist bis heute da.